das haus ¦ dielenfussboden


ein weitere grössere baustelle konnte abgeschlossen werden :) der fussboden im oberen stockwerk!
wir erinnern uns an die senfgelben teppiche... ohhh ja, die passten einfach nicht mehr ins farbkonzept und mussten verschwinden... machet platz, ihr widerlinge, machet den wunderschönen dielen platz!


so rissen wir, mit tatkräftiger hilfe unseres lieblings-australiers, die teppichplatten raus... mein traumboden zeigte sich mehr und mehr in seiner vollsten pracht.  freuuuuu!
doch das ende war noch nicht in sicht! nein wir hatten abertausende von klammern im boden... durchaus kann getrost mitgeteilt werden, dass dieser auftrag, zu zeiten meiner grosseltern, aufs genaueste ausgeführt wurde... ja der herr mit der tackerpistole hatte ganz eindeutig leidenschaft für seinen job empfunden! der tackerte rum als gäbe es kein morgen mehr!

jetzt hatten wir etwas zeitdruck, da wir die klammern entfernen mussten, bevor die decke und wände gesprayt wurden... uns war bewusst, dass wir das ganze nicht alleine bewältigen können... da bot sich uns der jonas aka die heimwerkergranate an. in guter erinnerung, an seinen hartnäckigen kampf bei der beseitigung des holzes - bei welchem selbst ein geschlissener schuh noch lange kein grund zum aufgeben ist - mussten wir einfach annehmen und es konnte losgehen.
und die handwerkergranate machte ihrem namen alle ehre... der boden sah 1 a aus!

nachdem die wände bearbeitet wurden, konnten wir uns wider dem boden widmen.
 jetzt war abschleifen angesagt und auch hier erhielten wir tatkräftige unterstützung vom bruder des lieblingsmannes. 
den boden bearbeiteten wir mit einer tellerschleifmaschiene, da wir das holz nur "glätten" und nicht die komplette verfärbung verlieren wollten. unser ziel bestand darin, so viel wie möglich von den gebrauchspuren zu behalten...



hier ein beispiel vom originalboden. dieser weist so einige erwünschte flecken auf, freude herrscht... doch er war auch etwas spröde und somit nicht fürs barfuss-gehen geeignet, dies wurde mit dem abschleifen jedoch behoben...



wer sich jedoch einen komplett glatten und neuen holzboden wünscht, dem rate ich, eine bandschleifmaschine zu verwenden. bei dieser wird ein grosser teil der obersten schicht abgetragen und das holz sieht danach wie neu aus.

nun stellte sich die frage, wie behandeln wir den boden?
lackieren war von beginn keine option, also wär ölen naheliegend...

tja, das ging leider in die hose, aber so was von!!!
wir haben primär tannenhölzer und wenn diese geölt werden, kommt das sehr sehr gelb raus... wortwörtlich pXXX-gelb... gottlob probierten wir das ganze nur in einer ecke aus... und ölten nicht gleich drauf los, wie die bekloppten...

tja was nun... eigentlich gefiel uns der boden genau so, wie er nach dem abschleifen aussah... doch ist das wirklich ok... so ohne behandlung?

glücklicherweise kam unser schreiner des vertrauens zu besuch und nahm uns die angst... klar geht das! definitiv ist er anfälliger für verschüttetes zeugs... aber da wir ja einen "verlebten" boden mögen, geht das klar...

da haben wir doch wieder was gelernt...

nochmals ein riesen grosses MERCI an max, demi, joni und ueli für eure hilfe! wir sind einfach nur noch happy!




Kommentare

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